Inhalt

Schulen

Informationen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal mit relevantem Kontakt zu einer positiv getesteten Person

Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko gelten als ansteckungsverdächtig im Sinne des Infektionsschutzgesetzes und sind zwecks Vermeidung weiterer Infektionsketten grundsätzlich unter eine zehntägige Quarantäne gemäß § 17 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW zu stellen. Allerdings sind folgende Besonderheiten zu beachten:

Informationen für nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler
  • Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn
    • Sie / ihr Kind symptomfrei sind / ist und
    • Sie / ihr Kind an Tag 5 der Quarantäne ein/en PCR-Test oder Antigen- Schnelltest durchführen
  • Der negative Testnachweis ist dem Kreisgesundheitsamt zuzuleiten.
  • Bei positivem Testergebnis ist die Quarantäne unmittelbar nach § 15 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung fortzusetzen. mehr Informationen dazu unter Positiv getestet?
Informationen für nicht immunisiertes Lehrpersonal

Für nicht immunisiertes Lehrpersonal gelten die allgemeinen Informationen für Kontaktpersonen mit erhötem Infektionsrisiko.

Informationen für immunisierte Kontaktpersonen
Beendigung aus der Quarantäne
  • Es erfolgt hierzu unsererseits kein gesonderter Anruf.
  • Die Quarantäne kann beendet werden, wenn keine Symptome vorliegen
    • nach Ablauf der zehntägigen Quarantäne oder
    • bei Verkürzung der Quarantäne, wenn ein negatives Testergebnis beim Kreisgesundheitsamt eingereicht wurde.
  • Sofern bereits vorhandene bzw. sich während der Quarantäne einstellende Symptome zwei Tage vor Ablauf der Quarantäne weiterhin bestehen, verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen. Sie sind in diesen Fällen verpflichtet, uns über die Verlängerung der Quarantäne zu informieren. Nutzen Sie hierfür das Online-Formular Corona Meldebogen Quarantäne oder per E-Mail an dienst53@kreis-mettmann.de.

Informationen zu Pool-Testungen (sogenannte Lolli-Tests) in Grund- und Förderschulen

Schülerinnen und Schüler in NRW sind verpflichtet, sich mehrmals pro Woche in den Schulen zu testen. An Grund- und Förderschulen werden dafür sogenannte Lolli-Tests verwendet.
Bei diesen Tests handelt es sich um einen einfachen Speicheltest auf das Corona-Virus, der zwei Mal pro Woche in der Lerngruppe der Schülerinnen und Schüler erfolgt. Die Handhabung des Lolli-Tests ist simpel und altersgerecht: Dabei lutschen die Kinder 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer. Die Tupfer aller Kinder einer Lerngruppe werden in einem Sammelgefäß zusammengeführt und als Sammelprobe noch am selben Tag in einem Labor ausgewertet. Die Sammelprobe bezeichnet man als „Pool“.
Da es sich bei den Lolli-Tests um eine PCR-Testung handelt, ist das Ergebnis deutlich genauer als das Ergebnis eines Selbst- oder Schnelltests.

Weitere Informationen zu den Lolli-Tests erhalten Sie vom Schulministerium NRW.

Eine übersichtliche Darstellung der Pool-Testungen erhalten Sie hier

Die Pool-Testung ist negativ

Wenn die Pool-Testung negativ ausfällt, bedeutet dies, dass alle Schülerinnen und Schüler dieser Sammelprobe negativ auf das Corona-Virus getestet wurden. In diesem Fall können sie normal am weiteren Präsenzunterricht teilnehmen.

Die Pool-Testung ist positiv

Wenn die Pool-Testung positiv ausfällt, bedeutet dies, dass mindestens eines der Kinder aus der Sammelprobe positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Bis geklärt ist, wer genau positiv und negativ ist, gelten alle Schülerinnen und Schüler der Sammelprobe als ansteckungsverdächtig. Es ist daher wie folgt vorzugehen:

  • Die betroffenen Kinder müssen sich umgehend bestmöglich absondern, nicht notwendige unmittelbare Kontakte vermeiden und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen strikt einhalten, § 13 Absatz 4 der Test-und-Quarantäneverordnung NRW.
  • Anschließend erfolgt für jede Schülerin und jeden Schüler ein separater Lolli-Test (Einzeltestung). Die dafür erforderlichen Teststäbe werden vorher verteilt. Die Proben werden mit dem Namen des Kindes beschriftet und bis 8:30 Uhr in der Schule abgegeben.
  • Ist der Einzeltest negativ, darf die Schülerin bzw. der Schüler anschließend wieder am Präsenzunterricht teilnehmen.
  • Ist der Einzeltest positiv, gelten für die Schülerin bzw. den Schüler die Regelungen für positiv Getestete. In diesem Fall wird sich das Kreisgesundheitsamt einschalten.

Was passiert, wenn nach einem positiven Pool-Test alle Einzeltestungen negativ ausfallen?

Fallen nach einem positiven Pool-Test alle durchgeführten Einzeltestungen negativ aus, muss jede Schülerin bzw. jeder Schüler in Eigenverantwortung eine Wiederholung der PCR-Einzeltestung durchführen lassen. Hierfür ist ein Haus- oder Kinderarzt aufzusuchen. Sollte kein niedergelassener Arzt gefunden werden, kann die PCR-Testung auch in einer der vom Kreis Mettmann betriebenen Probeentnahmestellen durchgeführt werden. Hierauf haben die Schülerinnen und Schüler einen Anspruch gemäß § 4b Satz 1 und § 5 Absatz 1 Satz 3 der Coronavirus-Testverordnung des Bundes.

Die Adressen der Probeentnahmestellen im Kreis Mettmann finden Sie hier.

Wer ist von den Lolli-Tests ausgenommen?

Gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sind vollständig geimpfte und genesene Personen ohne Symptome negativ Getesteten gleichgestellt. In diesem Fall ist eine Testung in der Schule nicht erforderlich.

Wer als geimpft oder genesen zählt sowie weitere Informationen dazu erfahren Sie unter Erleichterungen für Geimpfte und Genesene.

Weitere Informationen

Nachverfolgung von Kontaktpersonen in Schulen

  • Wird eine Person im Klassen- oder Kursverbund, einschließlich Lehrkräften und sonstigem Personal, positiv auf das Coronavirus getestet, gilt die Quarantänepflicht grundsätzlich nur noch für die positiv getestete Person.
  • Eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen soll nur noch in Ausnahmefällen erfolgen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn allgemeine Hygienemaßnahmen, Maskenpflichten, Lüftungs- oder Testkonzepte nicht eingehalten wurden oder wenn Anhaltspunkte vorliegen, die weiterführende Maßnahmen aus Sicht des Gesundheitsamtes notwendig machen. Dazu zählen insbesondere Ausbruchsgeschehen oder der Hinweis auf eine Zirkulation neuer besorgniserregender Virusvarianten.
  • Eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen und die Anordnung von Maßnahmen erfolgen nach einem Hinweis der Schule durch das Gesundheitsamt.
  • Ist die konsequente Einhaltung von Hygienemaßnahmen nicht mit den pädagogischen Erfordernissen und Zielen vereinbar (zum Beispiel das Maskentragen im Sportunterricht), können die Schulen Ausnahmen vorsehen.
  • Erfolgt nach einer Kontaktpersonennachverfolgung eine Quarantäneanordnung, kann die Quarantäne für Schülerinnen und Schüler beendet werden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler
    • symptomfrei ist und
    • ein frühestens am 5. Tag der Quarantäne durchgeführter PCR-Test oder Coronaschnelltest ein negativ ausfällt. PCR-Teststellen im Kreis Mettmann finden Sie hier.
  • für Lehrpersonal und anderes Personal gelten hingegen die allgemeinen Quarantäneregelungen.

Informationen für Personen mit einem positiven Corona-Selbsttest oder positivem PCR-Pool-Test

Wenn Sie an sich einen Corona-Selbsttest vorgenommen oder sich einer PCR-Pool-Testung unterzogen haben und dieser positiv ausgefallen ist, gibt es folgendes zu beachten:

PCR-Test

Absonderung

Bis zum Erhalt des Ergebnisses des Kontrolltests müssen Sie sich bestmöglich absondern, unmittelbare Kontakte zu anderen Personen, die nicht zwingend erforderlich sind, vermeiden und die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen strikt einhalten.

Zusätzlich erhalten Sie hier ein Flussdiagramm zum Ablauf bei einem positiven Testergebnis.