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Quarantäne

Hier erhalten Sie Infos zur Quarantänepflicht und zu Verhaltensmaßnahmen.

Eine gesetzliche Quarantänepflicht gilt, wenn:

  • Sie sich wegen Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses.
  • Sie sich wegen eines positiven Corona-Schnelltests, Corona-Selbsttests oder PCR-Pool-Tests einem PCR-Test unterzogen haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses.
  • Sie als Reiserückkehrer_in aus einem Risikogebiet einen PCR-Test vorgenommen haben, um ihrer Testpflicht nachzukommen, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses.
  • Ihr PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist.
  • Sie dem Haushalt einer mittels Corona-Schnelltest oder PCR-Test positiv getesteten Person angehören.

Über die Quarantäne von Personen, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, mit dem sie nicht in einem Haushalt leben, entscheidet das Kreisgesundheitsamt je nach Intensität des Kontaktes. Mehr erfahren Sie unter Informationen für Personen mit Kontakt zu einer positiv getesteten Person

Was bedeutet Quarantäne und was ist erlaubt oder verboten?

Eine Quarantäne ist eine Absonderung bzw. Isolierung im eigenen Haushalt.

Was ist verboten?
  • Empfang von Besuch
  • Verlassen des Haushalts/der Wohnung, zum Beispiel für Spaziergänge
  • Einkäufe oder sonstige Erledigungen außerhalb des Haushalts (bei Versorgungsproblemen wenden Sie sich bitte an Ihre Stadtverwaltung)
  • Bitte beachten, falls jemand für Sie Einkäufe erledigt: Die Einkäufe sind vor der geschlossenen Wohnungstür abzulegen, die Person entfernt sich dann. Anschließend öffnen Sie die Tür und nehmen die Ware an sich. 
Was ist erlaubt?
  • Benutzung des/der eigenen Gartens, Balkons oder Terrasse
  • Quarantäneunterbrechungen wegen wichtiger Arzttermine bedürfen einer Genehmigung des Kreisgesundheitsamts. Dafür kontaktieren Sie uns bitte umgehend über dienst53@kreis-mettmann.de. Die Angabe einer gültigen Telefonnummer für die kurzfristige Klärung bitte nicht vergessen. 
  • In lebensbedrohlichen Lagen rufen Sie bitte umgehend die 112 an!
  • Quarantäneunterbrechungen wegen vom Kreisgesundheitsamt angeordneter oder empfohlener Testungen bei offiziellen Teststellen. Die Fahrt zur Teststelle ist nur im Pkw zulässig, keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Direkte Hin- und Rückfahrt, keine Umwege für andere Zwecke erlaubt.  

Selbstüberwachung und Auftreten von Symptomen

  • Bisher nicht infizierte Kontaktpersonen müssen in jedem Fall eine sorgfältige Selbstüberwachung mit möglichst 2-mal täglicher Fiebermessung durchführen, um beginnende Krankheitszeichen frühzeitig erkennen zu können. Zur Dokumentation finden sie hier die Vorlage eines Tagebuches. Zusätzlich können Sie sich mittels Selbsttest regelmäßig testen.
  • Sollten Sich Beschwerden (Symptome) einstellen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, ist dies mitzuteilen. Nutzen Sie hierführ das Online-Formular Corona-Meldebogen Quarantäne oder schicken Sie uns eine E-Mail an dienst53@kreis-mettmann.de. Lassen Sie sich unverzüglich in einer unserer Teststellen mittels PCR-Testung testen.
  • Für die medizinische Versorgung wenden Sie sich an Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin. Bitte kündigen Sie Ihren Arztbesuch telefonisch an. Für den direkten Weg zum Test besteht eine Ausnahmegenehmigung zur Unterbrechung der Quarantäne. Alternativ rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116117) bzw. in Notfällen den Rettungsdienst (Telefon: 112) an. Hierbei ist auf das Vorliegen von Symptomen bzw. auf den Kontakt zu einem auf das Coronavirus positiv Getesteten hinzuweisen.
  • Darüber hinaus sollte die Selbstüberwachung nach Beendigung der Quarantäne noch eine weitere Woche fortgesetzt werden. Sollten Krankheitssymptome auftreten, sollte eine sofortige Testung und Absonderung nach § 14 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW erfolgen. Bei einem positiven Testergebnis ist die Quarantäne unmittelbar nach § 15 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW fortzusetzen. 

Positiver PCR-Test?

Personen, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 mit einem PCR-Test nachgewiesen ist, haben folgende Regelungen zu beachten:
Meldung an das Gesundheitsamt

Sie müssen Ihre Infektion unverzüglich dem Gesundheitsamt melden. Bitte nutzen Sie hierfür unser online-Formular Meldebogen - Positiver PCR-Test.

Sofortige Quarantäne

Mehr Informationen erhalten Sie unter Was bedeutet Quarantäne.

Beendigung der Quarantäne 
  • Wichtig: Es erfolgt hierzu unsererseits kein gesonderter Anruf.
  • Die Quarantäne endet frühestens am 14. Tag nach der Vornahme des ersten Erregernachweises um 23:59 Uhr (der Tag der Testung zählt bei der Berechnung der Frist nicht mit), wenn zusätzlich

Besonderer Hinweis zum PCR-Test
Sollten Sie am Ende einen PCR-Test gemacht haben, dessen Ergebnis noch positiv ist, gelten Sie bei ausreichend hohen Ct-Werten (Target 1 und Target 2) über 30 als nicht mehr ansteckend und Ihre Quarantäne ist bei zusätzlich vorliegender 48-stündiger Symptomfreiheit beendet. Falls Sie sich nach Ablauf der häuslichen Quarantäne noch nicht arbeitsfähig fühlen, nehmen Sie bitte hinsichtlich einer möglichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf.

  • Sofern bereits vorhandene bzw. sich während der Quarantäne einstellende Symptome zwei Tage vor Ablauf der Quarantäne weiterhin bestehen, verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen. Sie sind in diesen Fällen verpflichtet, uns über die Verlängerung der Quarantäne zu informieren. Nutzen Sie hierfür das Online-Formular Corona Meldebogen Quarantäne oder wenden Sie sich per E-Mail an dienst53@kreis-mettmann.de.
  • Soweit die örtlichen Ordnungs- oder Gesundheitsbehörden individuelle Anordnungen zur Quarantäne treffen, gehen diese vor (§ 15 Absatz 3 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW).
Ausnahme: verkürzte Quarantäne für vollständig geimpfte und symptomfreie Personen

Bei Personen, die über eine nachgewiesene Immunisierung durch vollständigen Impfschutz verfügen, kann die Quarantäne bereits nach Ablauf von füng Tagen und Durchführung einer abschließenden PCR-Testung (sog. Schlusstestung) beendet werden, § 15 Absatz 4a der Test-und-Quarantäne-Verordnung NRW

Voraussetzungen für die vorzeitige Entlassung:

  • Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses. Die Testung darf ab Tag vier der Quarantäne durchgeführt werden.  
  • es besteht kein Hinweis auf eine Beta oder Gamma Virusvariante
  • durchgehend keine Beschwerden (Symptome)
  • vollständiger Impfschutz. Mehr dazu unter Wer gilt als geimpft und wie weise ich das nach?
  • das Vorliegen des vollständigen Impfschutzes ist dem Kreisgesundheitsamt schriftlich per E-Mail an dienst53@kreis-mettmann.de anzuzeigen. Die Zusendung des eines Nachweises (Scan/Foto des Impfausweises oder Impfdokuments) ist zwingend erforderlich. Verwenden Sie als Betreffzeile der Mail bitte: Impfnachweis, Name, Vorname, Geburtsdatum
  • Einhaltung der gültigen Schutz- und Hygienemaßnahmen

Wichtig: Die Quarantäne endet nicht bereits mit Vorliegen des negativen Testergebnisses, sondern erst bei Vorliegen aller oben genannter Voraussetzungen ab dem fünften Tag der Quarantäne um 23:59 Uhr Uhr.

Kontaktpersonen informieren und melden
  • Bitte unterrichten Sie unverzüglich alle Personen, zu denen Sie in den letzten vier Tagen vor dem Test oder danach engen Kontakt hatten. Dies sind Personen, mit denen Sie für einen Zeitraum von mehr als 10 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern Kontakt hatten, ohne das beiderseitige Tragen einer Maske. Oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.
  • Sie müssen die Betroffenen auch dem Gesundheitsamt melden, damit bei Bedarf von dort weitere Maßnahmen getroffen werden können. Für die Meldung von Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Hausstandes nutzen Sie bitte das Onlineformular Meldung von Kontaktpersonen.

Informationen für Eltern deren Kind unter Quarantäne steht

Für Eltern, insbesondere kleinerer Kinder, haben wir hier ein paar Hinweise zusammengestellt, damit die Quarantänezeit gut durchgehalten werden kann:

Wenn die Quarantäne sich nur auf Ihr Kind und nicht auf weitere Familienmitglieder beschränkt, sollen Sie eigentlich den Kontakt reduzieren, um eine Reiheninfektion zu vermeiden. Je älter Ihr Kind ist, umso besser wird sich das realisieren lassen. Um aber psychische Belastungsmomente für die Kinder und Eltern so gering wie möglich zu halten, können Sie Folgendes tun:

  1. Bedenken Sie bei allem ein Risiko der Eigeninfektion. Handeln Sie umsichtig.
  2. Sie dürfen als Eltern auch gemeinsam mit Ihrem Kind essen. Vermeiden Sie eine Vermengung des Bestecks und Geschirrs.
  3. Wenn das Kind körperliche Nähe braucht, geben Sie dem Kind diese. Wenn Sie selbst zur Risikogruppe einer Covid-19-Erkrankung gehören, verwenden Sie in solchen Momenten ggf. einen Mund-Nase-Schutz.
  4. Erhöhen Sie die allgemeine und die Handhygiene in der Familie, um das Ansteckungsrisiko auf diesem Wege zu reduzieren.
  5. Wenn möglich, halten Sie sich bei Symptomfreiheit mit dem Kind im Garten oder auf dem Balkon auf und lüften Sie regelmäßig und gut die Räume, in denen Sie sich gemeinsam aufhalten.
  6. Auch wenn der Bedarf nach Nähe besteht, kann man mit dem Kind kuscheln aber sollte für die Dauer der Quarantäne auf das Küssen verzichten.
  7. Prüfen Sie, ob nur ein Elternteil bei dem abgesonderten Kind bleiben kann und der andere Elternteil die Betreuung etwaiger Geschwister übernimmt.
  8. Nutzen Sie ggf. bestehende Möglichkeiten der Videotelefonie zu Freunden und Großeltern und anderen Bezugspersonen, damit das Gefühl der Isolation etwas zurücktritt.
  9. Führen Sie für Ihr Kind ein Gesundheitstagebuch und messen Sie regelmäßig Fieber. Beobachten Sie Ihr Kind und nehmen Sie bei Symptomen telefonisch Kontakt zum behandelnden Kinderarzt auf.
  10. Thematisieren Sie offen mit Ihrem Kind die Erforderlichkeit der besonderen Maßnahmen, versuchen Sie spielerisch die Schutzmaßnahmen im Alltag einzubinden. Es gibt z.B. Waschstempel, die bei der Handhygiene verwendet werden können, um eine ausreichende Waschzeit zu erreichen. Vermitteln Sie dem Kind aber keine Schuldgefühle oder Angst.
  11. Vom Kind geht keine Gefahr aus – das Kind ist zum Schutz der eigenen Gesundheit und zum Schutz für die Familie eine gewisse Zeit in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das ist eine tolle Leistung Ihres Kindes – loben Sie seine Geduld.

Hinweise zur Arbeit

Wenn Sie Ihr Kind aufgrund der Quarantäne betreuen müssen und deshalb nicht zur Arbeit gehen können, ohne selbst unter Quarantäne zu stehen, gelten folgende Entschädigungsregelungen:

Nach § 56 Abs. 1a IfSG können nicht alleinerziehende Arbeitnehmer_innen und Selbstständige für maximal zehn Wochen, alleinerziehende Arbeitnehmer_innen und Selbstständige für maximal zwanzig Wochen, eine Entschädigung aufgrund von Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen für Kinder (z.B. Kita) bzw. für Menschen mit einer Behinderung erhalten.

Dafür gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Betreuungseinrichtung oder Schule des Kindes wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.
  • Es fallen keine gesetzlichen Feiertage oder Ferien der Schule bzw. der Betreuungseinrichtung in den Betreuungszeitraum, während derer die Einrichtungen ohnehin geschlossen gewesen wären.
  • Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt besondere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung).
  • Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder Betreuungseinrichtung).
  • Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende der Schließung bzw. Untersagung des Betretens der Schule oder Betreuungseinrichtung gestellt werden.

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens und wird im Fall von nicht alleinerziehenden Personen für bis zu zehn Wochen, im Fall von alleinerziehenden Personen bis zu 20 Wochen, gewährt.

Sie ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Sie erhalten die Entschädigung als Lohnfortzahlung für maximal 6 Wochen direkt von ihren Arbeitgebern.

Ab der siebten Woche müssen Sie selbst einen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen, um weiterhin eine Entschädigung zu erhalten.

Sehr übersichtlich finden Sie alle Informationen und Online-Anträge auf der Internetseite: https://ifsg-online.de/index.html. Auch falls Sie selber unter Quarantäne stehen, finden Sie dort alle wichtigen Infos.

Zuständig für Entschädigung für Personen mit Wohnort und Arbeitsplatz in NRW ist der LVR: 

Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Kennedy-Ufer 2
50679 Köln


Informationen für Personen mit Symptomen

Arzt oder Ärztin anrufen

Wenn Sie Symptome haben, wenden Sie sich bitte je nach Schweregrad

  • telefonisch an Ihren Hausarzt / Ihre Hausärztin, oder
  • an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116117) bzw.
  • in Notfällen an den Rettungsdienst (Telefon 112).

WICHTIG: Bitte weisen Sie in dem Gespräch unbedingt auf das Vorliegen von Symptomen bzw. auf den Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hin.

Behandlung und gegebenenfalls Corona-Test

Ihr Arzt/Ihre Ärztin beurteilt den Schweregrad Ihrer Erkrankung und veranlasst dementsprechend Ihre Behandlung. Falls notwendig erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Auf Basis der ärztlichen Beurteilung Ihrer Situation wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin gegebenenfalls einen Test auf das Virus SARS-CoV-2 veranlassen und das Kreisgesundheitsamt informieren.

Falls kein Test notwendig ist, besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

WICHTIG: Falls ein Test veranlasst wird, sind Sie verpflichtet, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne zu begeben
(§ 14 Absatz 1 der Test-und-Quarantäneverordnung NRW).

Positives Testergebnis
Negatives Testergebnis

Ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ, kann die Quarantäne beendet werden (§ 14 Absatz 2 der Test-und-Quarantäneverordnung NRW).

Dies gilt jedoch nicht für Personen,

  • die sich aufgrund eines vorherigen positiven PCR-Tests in einer noch andauernden Quarantäne befinden. 
  • die mit einer Person, bei der eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen ist, in häuslicher Gemeinschaft leben.
  • die sich aufgrund einer individuellen Anordnung auf Veranlassung des Kreisgesundheitsamtes in Quarantäne befinden.

Informationen für Personen mit Kontakt zu einer positiv getesteten Person

Einordnung des Kontaktfalls

Personen, die in der infektiösen Periode Kontakt mit einer positiv getesteten Person („Quellfall“) hatten, werden als „Kontaktperson“ bezeichnet.

Im Folgenden wird beschrieben, wie sich die infektiöse Periode bemisst, wenn ein Quellfall symptomatisch bzw. asymptomatisch ist.

Symptomatischer Quellfall: Die infektiöse Periode besteht ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome bis mindestens 14 Tage nach Symptombeginn.

Asymptomatischer Quellfall: Die infektiöse Periode besteht ab dem 2. Tag vor der Probeentnahme der positiven Testung bis mindestens 14 Tage nach Probeentnahme.

Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko

Wenn Sie in der infektiösen Periode Kontakt zu einem Quellfall hatten, gelten Sie als Kontaktperson mit erhöhtem Infektionsrisiko. Dies gilt,

  • wenn Sie engen Kontakt zu einem Quellfall hatten (Abstand weniger als 1,5m für mehr als 10 Minuten ohne das beidseitige Tragen von Masken), oder
  • wenn Sie sich mit einem Quellfall über einen ängeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufgehalten haben.

Eine detaillierte Information zur Definition von Kontaktpersonen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts.

Quarantänepflicht

Kontaktpersonen mit erhöhtem Infektionsrisiko gelten als ansteckungsverdächtig im Sinne des Infektionsschutzgesetzes und sind zwecks Vermeidung weiterer Infektionsketten zwingend unter eine zehntägige Quarantäne gemäß § 17 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW zu stellen.

Mehr Informationen zur Quarantäne erhalten Sie unter Was bedeutet Quarantäne.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Testungen während der Quarantäne
  • Als Kontaktperson haben Sie grundsätzlich Anspruch auf zwei PCR-Testungen. Eine Bescheinigung zur Testmöglichkeit erhalten Sie, sobald uns Informationen über Ihren Sachverhalt vorliegen.
  • Der erste Test sollte so früh wie möglich erfolgen. Zum Ausschluss einer Infektion wird zudem eine Testung an Tag 10 nach dem positiven Testergebnis des Indexfalls dringend empfohlen.
  • Suchen Sie dazu bitte einer der vom Kreis Mettmann betriebenen Teststellen in Hilden, Ratingen oder Velbert auf.
  • Falls Sie keine Möglichkeit haben sollten, mit einem Pkw zur Teststelle zu fahren, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, damit wir gegebenenfalls einen Fahrdienst für Sie organisieren können.
  • Bei einem positiven Testergebnis ist die Quarantäne unmittelbar nach § 15 Absatz 1 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW aufzunehmen. Mehr dazu erfahren Sie unter Positiv getestet?
Beendigung der Quarantäne
  • Es erfolgt hierzu unsererseits kein gesonderter Anruf
  • Die Quarantäne kann bei Symptomfreiheit nach Ablauf der zehntägigen Quarantäne beendet werden.
Verkürzung der Quarantäne

Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn keine Symptome vorliegen und entweder

  1. ein PCR-Test ab Tag 5 der Quarantäne erfolgt oder
  2. ein negativer Schnelltest ab Tag 5 der Quarantäne und eine gesetzlich geregelte Schnelltestung mindestens 2-mal pro Woche erfolgt (bspw. Schultestung) oder
  3. ein negativer Schnelltest ab Tag 7 der Quarantäne vorliegt.

Der jeweils negative Testnachweis ist dem Gesundheitsamt an dienst53@kreis-mettmann.de zuzuleiten. Sobald der Nachweis dem Gesundheitsamt vorliegt, wird das Gesundheitsamt die Quarantäne gemäß der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW aktiv aufheben. Ohne Rückmeldung seitens des Gesundheitsamtes kann die Quarantäne nicht selbstständig beendet werden.

Bei einem positiven Testergebnis ist die Quarantäne unmittelbar nach § 15 Absatz 1 bzw. Absatz 2 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW fortzusetzen. Mehr dazu erfahren Sie unter Positiv getestet?.

Unterbrechung der Quarantäne

  • Sie dürfen die Quarantäne zur Durchführung eines Testes auf Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus (inklusive der erforderlichen Hin- und Rückfahrt) verlassen.
  • Ein Verlassen der Wohnung ist selbstverständlich auch erlaubt, wenn dies zum Schutz von Leib und Leben zwingend erforderlich ist (beispielsweise bei einem Hausbrand, bei einem akuten medizinischen Notfall oder einer wesentlichen Verschlechterung der Corona-Symptomatik).
Testangebot des Kreisgesundheitsamtes
  • Kontaktpersonen haben grundsätzlich Anspruch auf zwei Testungen.
  • Die erste Testung sollte möglichst unverzüglicherfolgen, sofern keine andere individuelle Absprache mit dem Gesundheitsamt getroffen wurde.
  • Zum Ausschluss einer Ansteckung wird zudem eine Entlass-Testung an Tag 10 der Quarantäne dringend empfohlen.
  • Die Testungen können in einer der beiden vom Kreis Mettmann betriebenen Drive-in-Probeentnahmestellen in Hilden und Ratingen oder der Probeentnahmestelle Velbert ohne vorherige Terminabstimmung vorgenommen werden. Zum Nachweis des Anspruchs ist dabei die städtische Ordnungsverfügung oder die E-Mail „Hinweise zur häuslichen Quarantäne als Kontaktperson“ des Kreisgesundheitsamtes vorzulegen.

Bescheinigung Ihrer Quarantäne zur Vorlage beim Arbeitgeber

Eine Bescheinigung zur Testmöglichkeit sowie zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber erhalten Sie, sobald uns Informationen zu Ihrem Sachverhalt vorliegen.

  • Drive-in-Probeentnahmestelle Hilden

    Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag: geschlossen

    Herderstraße 33
    Hinweis: Eingang gegenüber Herderstraße 41
    40721 Hilden

  • Drive-in-Probeentnahmestelle Ratingen

    Montag bis Sonntag und an Feiertagen: 08:30 bis 15:30 Uhr

    Gothaerstraße 8
    Hinweis: Eingang gegenüber Küchen Schaffrath
    40880 Ratingen

  • Probeentnahmestelle Velbert

    Montag bis Freitag 08:30 Uhr bis 15:30 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag: geschlossen

    Fontanestraße 7
    Hinweis: Der Zugang erfolgt über Papenfeld 12
    42549 Velbert

Informationen für Haushaltsangehörige einer positiv getesteten Person 

Personen, die mit einer durch PCR-Test oder Coronaschnelltest positiv getesteten Person in einer häuslichen Gemeinschaft leben, müssen folgendes beachten:

Quarantänepflicht

Sie sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Haushaltsmitglieds ebenfalls in Quarantäne zu begeben (§ 16 Absatz 1 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW).

Mehr Informationen zur Quarantäne erhalten Sie unter Was bedeutet Quarantäne.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Wichtig: Auch wenn Sie von der Quarantänepflicht ausgenommen sind, gilt für sie die Verpflichtung zur Selbstüberwachung entsprechend dem Punkt "Selbstüberwachung und Auftreten von Symptomen". 

Testungen während der Quarantäne
  • Als Kontaktperson haben Sie grundsätzlich Anspruch auf zwei PCR-Testungen. Eine Bescheinigung zur Testmöglichkeit erhalten Sie, sobald uns Informationen über Ihren Sachverhalt vorliegen. 
  • Der erste Test sollte so früh wie möglich erfolgen. Zum Ausschluss einer Infektion wird zudem eine Testung an Tag 10 nach dem positiven Testergebnis des Indexfalls dringend empfohlen.
  • Suchen Sie dazu bitte einer der vom Kreis Mettmann betriebenen Teststellen in Hilden, Ratingen oder Velbert auf
  • Falls Sie keine Möglichkeit haben sollten, mit einem Pkw zur Teststelle zu fahren, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, damit wir gegebenenfalls einen Fahrdienst für Sie organisieren können. 
  • Bei einem positiven Testergebnis ist die Quarantäne unmittelbar nach § 15 Absatz 1 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW aufzunehmen. Mehr dazu erfahren Sie unter Positiv getestet?
Unterbrechung der Quarantäne
  • Unterbrechen dürfen Sie die Quarantäne zur Durchführung eines Testes auf Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus, inklusive der erforderlichen Hin- und Rückfahrt (§ 16 Absatz 2 der Test-und-Quarantäneverordnung NRW). Ihre Quarantäne endet allerdings nicht mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses. Eine Verkürzung ist aufgrund des weiterhin bestehenden Ansteckungsverdachts nicht möglich.
  • Ein Verlassen der Wohnung ist selbstverständlich auch erlaubt, wenn dies zum Schutz von Leib und Leben zwingend erforderlich ist (beispielsweise bei einem Hausbrand, bei einem akuten medizinischen Notfall oder einer wesentlichen Verschlechterung der Corona-Symptomatik).
  • Sollte das Aufsuchen eines Arztes/einer Ärztin erforderlich sein, ist das zuständige Gesundheitsamt vorab darüber zu informieren.
Beendigung der Quarantäne
  • Es erfolgt hierzu unsererseits kein gesonderter Anruf
  • Die Quarantäne endet nach 10 Tagen gerechnet ab der Testung des positiv getesteten Haushaltsmitglieds (Primärfall), wenn keine Krankheitssymptome vorliegen beziehungsweise während der Quarantäne auftreten.
  • Die Quarantäne endet außerdem, wenn das positive Testergebnis des Primärfalls auf einem Coronaschnelltest beruht und der nach dem positiven Coronaschnelltest vorgenommene PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist.
Verkürzung der Quarantäne

Die Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn keine Symptome vorliegen und entweder

  1. ein PCR-Test ab Tag 5 der Quarantäne erfolgt oder
  2. ein negativer Schnelltest ab Tag 5 der Quarantäne und eine gesetzlich geregelte Schnelltestung mindestens 2-mal pro Woche erfolgt (bspw. Schultestung) oder
  3. ein negativer Schnelltest ab Tag 7 der Quarantäne vorliegt.

Der negative Testnachweis ist dem Kreisgesundheitsamt per E-Mail an dienst53@kreis-mettmann.de mitzuteilen. 

bei einem positiven Testergebnis ist die Quarantäne unmittelbar nach § 15 Absatz 1 bzw. Absatz 2 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW fortzusetzen. Mehr dazu erfahren Sie unter Positiv getestet?.

Bescheinigung Ihrer Quarantäne zur Vorlage beim Arbeitgeber

Eine Bescheinigung zur Testmöglichkeit sowie zur Vorlage bei Ihrem Arbeitgeber erhalten Sie, sobald uns Informationen zu Ihrem Sachverhalt vorliegen.