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Quarantäne

Hier erhalten Sie Infos zur Quarantänepflicht und zu Verhaltensmaßnahmen.

Eine gesetzliche Quarantänepflicht gilt, wenn:

  • Sie sich wegen Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses.
  • Sie sich wegen eines positiven Corona-Schnelltests oder Corona-Selbsttests einem PCR-Test unterzogen haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses.
  • Sie als Reiserückkehrer_in aus einem Risikogebiet einen PCR-Test vorgenommen haben, um ihrer Testpflicht nach § 2 der Coronaeinreiseverordnung NRW nachzukommen, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses.
  • Ihr PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 positiv ausgefallen ist.
  • Sie dem Haushalt einer mittels Corona-Schnelltest oder PCR-Test positiv getesteten Person angehören.

Über die Quarantäne von Personen, die engen persönlichen Kontakt zu infizierten Menschen hatten, mit dem sie nicht in einem Haushalt leben, entscheidet das Kreisgesundheitsamt je nach Intensität des Kontaktes.

Wichtiger Hinweis:

Kontaktpersonen haben sich unverzüglich für 14 Tage häuslich abzusondern.
Als Beginn der Quarantäne gilt bei Haushaltsangehörigen der Tag des positiven Tests des Quellfalles, bei anderen Kontaktpersonen der letzte Tag des Kontaktes zum Quellfall.
Aufgrund der beobachteten Zunahme der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten entfällt zurzeit die Möglichkeit einer Verkürzung der Quarantäne durch einen negativen SARS-CoV-2-Test. Dies gilt momentan für alle Quarantänefälle, unabhängig von Varianten beim Quellfall.

Was bedeutet Quarantäne?

Quarantäne ist gleichbedeutend mit einer häuslichen Isolierung.

Wenn eine Quarantäne angeordnet wird, oder automatisch inkraft tritt (z. B. nach einem positiven PCR-Test, oder bei einer Einreise aus einem Risikogebiet), gilt:

  • Sie müssen sich sofort und ohne Umwege in Ihr Zuhause begeben. Sie dürfen aber auch eine andere Unterkunft nutzen, die eine Isolierung ermöglicht.
  • Sie dürfen nicht mehr zum Einkauf oder mit dem Hund gehen.
  • Kontakte zu Personen außerhalb der häuslichen Gemeinschaft müssen strikt vermieden werden.
  • Kontakte zu Personen innerhalb der Unterkunft, die sich nicht in Quarantäne befinden, sind nur in Ausnahmefällen zulässig (zum Beispiel bei Betreuungsbedarf). Dann müssen wichtige Verhaltensregeln eingehalten werden, wie das Tragen einer Alltagsmaske, gute Handhygiene und ausreichendes Lüften in den Räumen.
  • Ihren Garten, Balkon oder Ihre Terrasse dürfen Sie alleine nutzen.
  • Wenn Sie Ihre Unterkunft verlassen müssen (für einen Test oder notwendigen Arztbesuch) müssen Sie dies hier melden: Kreis Mettmann Gesundheitsamt
    Bitte beachten Sie dann unbedingt die Verhaltensregeln (Abstand, Hygiene, Maske).

Positiver PCR-Test?

Personen, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 mit einem PCR-Test nachgewiesen ist, haben folgende Regelungen zu beachten:
Meldung an das Gesundheitsamt

Sie müssen Ihre Infektion unverzüglich dem Gesundheitsamt melden. Bitte nutzen Sie hierfür unser online-Formular Meldebogen - Positiver PCR-Test.

Sofortige Quarantäne
  • Sie sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses auf direktem Wege für mindestens 14 Tage in Quarantäne zu begeben (§ 15 CoronaTestQuarantäneVO).
  • Für die Zeit der Quarantäne unterliegen Sie der Beobachtung durch das Kreisgesundheitsamt.
  • Bei Vorliegen von Symptomen (Husten, Fieber, Schnupfen) verlängert sich die Quarantäne.

Mehr Informationen erhalten Sie unter Was bedeutet Quarantäne.

Ende der Quarantäne
  • Die Quarantäne endet 14 Tage nach der Vornahme des Tests (der Tag der Testung zählt bei der Berechnung der Frist nicht mit), wenn
    • während der Quarantäne keine Symptome auftreten und
    • eine an Tag 12 der Quarantäne durchgeführte Schlusstestung negativ ausfällt.
      Die Testung kann in einer der beiden vom Kreis Mettmann betriebenen Probeentnahmestellen in Hilden und Ratingen ohne vorherige Terminabstimmung vorgenommen werden.
      Zum Nachweis des Anspruchs ist dabei die E-Mail „Informationen zur Quarantänepflicht“ des Kreisgesundheitsamtes vorzulegen.
  • Nach einer Verlängerung endet die Quarantäne, wenn bei Ihnen die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen.
  • Soweit die örtlichen Ordnungs- oder Gesundheitsbehörden individuelle Anordnungen zur Quarantäne treffen, gehen diese vor (§ 15 Absatz 3 Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW).
Information an das Kreisgesundheitsamt
  • Das Kreisgesundheitsamt ist unter dienst53@kreis-mettmann.de über die Verlängerung der Quarantäne und deren Ende zu informieren.
Kontaktpersonen informieren und melden
  • Bitte unterrichten Sie unverzüglich alle Personen, zu denen Sie in den letzten vier Tagen vor dem Test oder danach engen Kontakt hatten. Dies sind Personen, mit denen Sie für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern Kontakt hatten, ohne das beiderseitige Tragen einer Maske. Oder  Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.
  • Sie müssen die Betroffenen auch dem Gesundheitsamt melden, damit bei Bedarf von dort weitere Maßnahmen getroffen werden können. Für die Meldung von Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Hausstandes nutzen Sie bitte das Onlineformular Meldung von Kontaktpersonen.

Informationen für Eltern deren Kind unter Quarantäne steht

Für Eltern, insbesondere kleinerer Kinder, haben wir hier ein paar Hinweise zusammengestellt, damit die Quarantänezeit gut durchgehalten werden kann:

Wenn die Quarantäne sich nur auf Ihr Kind und nicht auf weitere Familienmitglieder beschränkt, sollen Sie eigentlich den Kontakt reduzieren, um eine Reiheninfektion zu vermeiden. Je älter Ihr Kind ist, umso besser wird sich das realisieren lassen. Um aber psychische Belastungsmomente für die Kinder und Eltern so gering wie möglich zu halten, können Sie Folgendes tun:

  1. Bedenken Sie bei allem ein Risiko der Eigeninfektion. Handeln Sie umsichtig.
  2. Sie dürfen als Eltern auch gemeinsam mit Ihrem Kind essen. Vermeiden Sie eine Vermengung des Bestecks und Geschirrs.
  3. Wenn das Kind körperliche Nähe braucht, geben Sie dem Kind diese. Wenn Sie selbst zur Risikogruppe einer Covid-19-Erkrankung gehören, verwenden Sie in solchen Momenten ggf. einen Mund-Nase-Schutz.
  4. Erhöhen Sie die allgemeine und die Handhygiene in der Familie, um das Ansteckungsrisiko auf diesem Wege zu reduzieren.
  5. Wenn möglich, halten Sie sich bei Symptomfreiheit mit dem Kind im Garten oder auf dem Balkon auf und lüften Sie regelmäßig und gut die Räume, in denen Sie sich gemeinsam aufhalten.
  6. Auch wenn der Bedarf nach Nähe besteht, kann man mit dem Kind kuscheln aber sollte für die Dauer der Quarantäne auf das Küssen verzichten.
  7. Prüfen Sie, ob nur ein Elternteil bei dem abgesonderten Kind bleiben kann und der andere Elternteil die Betreuung etwaiger Geschwister übernimmt.
  8. Nutzen Sie ggf. bestehende Möglichkeiten der Videotelefonie zu Freunden und Großeltern und anderen Bezugspersonen, damit das Gefühl der Isolation etwas zurücktritt.
  9. Führen Sie für Ihr Kind ein Gesundheitstagebuch und messen Sie regelmäßig Fieber. Beobachten Sie Ihr Kind und nehmen Sie bei Symptomen telefonisch Kontakt zum behandelnden Kinderarzt auf.
  10. Thematisieren Sie offen mit Ihrem Kind die Erforderlichkeit der besonderen Maßnahmen, versuchen Sie spielerisch die Schutzmaßnahmen im Alltag einzubinden. Es gibt z.B. Waschstempel, die bei der Handhygiene verwendet werden können, um eine ausreichende Waschzeit zu erreichen. Vermitteln Sie dem Kind aber keine Schuldgefühle oder Angst.
  11. Vom Kind geht keine Gefahr aus – das Kind ist zum Schutz der eigenen Gesundheit und zum Schutz für die Familie eine gewisse Zeit in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das ist eine tolle Leistung Ihres Kindes – loben Sie seine Geduld.

Hinweise zur Arbeit

Wenn Sie Ihr Kind aufgrund der Quarantäne betreuen müssen und deshalb nicht zur Arbeit gehen können, ohne selbst unter Quarantäne zu stehen, gelten folgende Entschädigungsregelungen:

Nach § 56 Abs. 1a IfSG können nicht alleinerziehende Arbeitnehmer_innen und Selbstständige für maximal zehn Wochen, alleinerziehende Arbeitnehmer_innen und Selbstständige für maximal zwanzig Wochen, eine Entschädigung aufgrund von Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen für Kinder (z.B. Kita) bzw. für Menschen mit einer Behinderung erhalten.

Dafür gelten folgende Voraussetzungen:

  • Die Betreuungseinrichtung oder Schule des Kindes wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.
  • Es fallen keine gesetzlichen Feiertage oder Ferien der Schule bzw. der Betreuungseinrichtung in den Betreuungszeitraum, während derer die Einrichtungen ohnehin geschlossen gewesen wären.
  • Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt besondere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung).
  • Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder Betreuungseinrichtung).
  • Der Antrag auf Entschädigung muss innerhalb von 12 Monaten nach Ende der Schließung bzw. Untersagung des Betretens der Schule oder Betreuungseinrichtung gestellt werden.

Die Entschädigung beträgt 67 Prozent des Nettoeinkommens und wird im Fall von nicht alleinerziehenden Personen für bis zu zehn Wochen, im Fall von alleinerziehenden Personen bis zu 20 Wochen, gewährt.

Sie ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2.016 Euro begrenzt. Sie erhalten die Entschädigung als Lohnfortzahlung für maximal 6 Wochen direkt von ihren Arbeitgebern.

Ab der siebten Woche müssen Sie selbst einen Antrag bei der zuständigen Behörde stellen, um weiterhin eine Entschädigung zu erhalten.

Sehr übersichtlich finden Sie alle Informationen und Online-Anträge auf der Internetseite: https://ifsg-online.de/index.html. Auch falls Sie selber unter Quarantäne stehen, finden Sie dort alle wichtigen Infos.

Zuständig für Entschädigung für Personen mit Wohnort und Arbeitsplatz in NRW ist der LVR: 

Landschaftsverband Rheinland (LVR)

Kennedy-Ufer 2
50679 Köln


Informationen für Personen mit Symptomen

Arzt oder Ärztin anrufen

Wenn Sie Symptome haben, wenden Sie sich bitte je nach Schweregrad

  • telefonisch an Ihren Hausarzt / Ihre Hausärztin, oder
  • an den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116117) bzw.
  • in Notfällen an den Rettungsdienst (Telefon 112).

WICHTIG: Bitte weisen Sie in dem Gespräch unbedingt auf das Vorliegen von Symptomen bzw. auf den Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hin.

Behandlung und gegebenenfalls Corona-Test

Ihr Arzt/Ihre Ärztin beurteilt den Schweregrad Ihrer Erkrankung und veranlasst dementsprechend Ihre Behandlung. Falls notwendig erhalten Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Auf Basis der ärztlichen Beurteilung Ihrer Situation wird Ihr Arzt/Ihre Ärztin gegebenenfalls einen Test auf das Virus SARS-CoV-2 veranlassen und das Kreisgesundheitsamt informieren.

Falls kein Test notwendig ist, besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

WICHTIG: Falls ein Test veranlasst wird, sind Sie verpflichtet, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne zu begeben
(§ 14 Absatz 1 der Test-und-Quarantäneverordnung NRW).

Positives Testergebnis
Negatives Testergebnis

Ist das Ergebnis des PCR-Tests negativ kann die Quarantäne beendet werden (§ 14 Absatz 2 der Test-und-Quarantäneverordnung NRW).

Dies gilt jedoch nicht für Personen,

  • die sich aufgrund eines vorherigen positiven PCR-Tests in einer noch andauernden Quarantäne befinden. 
  • die mit einer Person, bei der eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen ist, in häuslicher Gemeinschaft leben.
  • die sich aufgrund einer individuellen Anordnung auf Veranlassung des Kreisgesundheitsamtes in Quarantäne befinden.

Informationen für Personen mit Kontakt zu einer positiv getesteten Person

Einordnung des Kontaktfalls

Personen, die in der infektiösen Periode Kontakt mit einer positiv getesteten Person („Quellfall“) hatten, werden als „Kontaktperson“ bezeichnet.

Im Folgenden wird beschrieben, wie sich die infektiöse Periode bemisst, wenn ein Quellfall symptomatisch bzw. asymptomatisch ist.

Symptomatischer Quellfall: Die infektiöse Periode besteht ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome bis mindestens 10 Tage nach Symptombeginn.

Asymptomatischer Quellfall: Die infektiöse Periode besteht ab dem 2. Tag vor der Probeentnahme der positiven Testung bis mindestens 10 Tage nach Probeentnahme.

Haushaltsangehörige

Als Haushaltsangehörige/r einer positiv getesteten Person sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Haushaltsmitglieds in Quarantäne zu begeben.

Für weitere Informationen beachten Sie bitte unsere Informationen für Haushaltsangehörige einer positiv getesteten Person.

Kontaktperson mit erhöhtem Infektionsrisiko

Wenn Sie in der infektiösen Periode Kontakt zu einem Quellfall hatten, gelten Sie als Kontaktperson mit erhöhtem Infektionsrisiko. Dies gilt,

  • wenn Sie engen Kontakt zu einem Quellfall hatten (Abstand weniger als 1,5m für mehr als 10 Minuten ohne das beidseitige Tragen von Masken), oder
  • wenn Sie sich mit einem Quellfall über einen ängeren Zeitraum in einem schlecht oder nicht belüfteten Raum aufgehalten haben.

Eine detaillierte Information zur Definition von Kontaktpersonen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts.

Sie müssen nun folgendes tun:
  • bitte begeben Sie sich umgehend in Quarantäne. Auch wenn Sie eine vollständige Corona-Schutzimpfung erhalten haben, ist eine Quarantäne für Sie verpflichtend.

Mehr Informationen zur Quarantäne erhalten Sie unter Was bedeutet Quarantäne.

Das für Sie zuständige städtische Ordnungsamt wird Ihnen eine entsprechende Ordnungsverfügung zeitnah zukommen lassen. Dort wird der maßgebliche Quarantänezeitpunkt festgelegt.

Während der Quarantäne gilt eine Informationspflicht:
  • Sie unterliegen der Beobachtung durch das Kreisgesundheitsamt.
  • Sie sollten ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) durchführen, bis eine Woche nach dem Ende der Quarantäne.
  • Wenn sich Symptome einstellen, die auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, müssen Sie sofort das Kreisgesundheitsamt Mettmann unter Nennung Ihres Vor- und Nachnamens, Ihres Geburtsdatums sowie Ihrer Wohnanschrift informieren.
    Beachten Sie dann bitte die Informationen für Personen mit Symptomen.
Ausnahmen

Bei asymptomatischen Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen, kann eine Ausnahme von der Quarantänepflicht nach § 17 Absatz 2a in Verbindung mit § 16 Absatz 1a Corona-Test-und-Quarantäneverordnung NRW in Betracht kommen. 

Verkürzung und Ende der Quarantäne
  • Die Dauer der Quarantäne kann durch ein negatives Testergebnis nicht verkürzt werden.
    (Aufgrund der Zunahme besorgniserregender SARS-CoV-2-Varianten entfällt die Möglichkeit einer Verkürzung der Quarantäne durch einen negativen SARS-CoV-2-Test, unabhängig vom Verdacht auf oder dem Nachweis von besorgniserregenden Varianten beim Quellfall.)
  • Die Quarantäne endet 14 Tage nach dem letzten relevanten Kontakt zum bestätigten Quellfall, wenn sich während der Quarantäne keine Symptome entwickeln.
  • Die Quarantäne endet auch, wenn das positive Testergebnis des Quellfalls auf einem Coronaschnelltest beruht und der anschließende PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist.

Unterbrechung der Quarantäne

  • Sie dürfen die Quarantäne zur Durchführung eines Testes auf Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus (inklusive der erforderlichen Hin- und Rückfahrt) verlassen.
  • Ein Verlassen der Wohnung ist selbstverständlich auch erlaubt, wenn dies zum Schutz von Leib und Leben zwingend erforderlich ist (beispielsweise bei einem Hausbrand, bei einem akuten medizinischen Notfall oder einer wesentlichen Verschlechterung der Corona-Symptomatik).
Testangebot des Kreisgesundheitsamtes
    • Kontaktpersonen haben grundsätzlich Anspruch auf zwei Testungen.
    • Die erste Testung sollte möglichst unverzüglich erfolgen, sofern keine andere individuelle Absprache mit dem Gesundheitsamt getroffen wurde.
    • Zum Ausschluss einer Ansteckung wird zudem eine Entlass-Testung an Tag 12 der Quarantäne dringend empfohlen.
    • Die Testungen können in einer der beiden vom Kreis Mettmann betriebenen Drive-in-Probeentnahmestellen in Hilden und Ratingen oder der Probeentnahmestelle Velbert ohne vorherige Terminabstimmung vorgenommen werden. Zum Nachweis des Anspruchs ist dabei die städtische Ordnungsverfügung oder die E-Mail „Hinweise zur häuslichen Quarantäne als Kontaktperson“ des Kreisgesundheitsamtes vorzulegen.
  • Drive-in-Probeentnahmestelle Hilden

    Montag bis Freitag: 08:30 bis 15:30 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag: 09:30-15:30 Uhr

    Herderstraße 33
    40721 Hilden

  • Drive-in-Probeentnahmestelle Ratingen

    Montag bis Freitag: 08:30 bis 15:30 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag: 09:30-15:30 Uhr

    Gothaerstraße 8
    40880 Ratingen

  • Probeentnahmestelle Velbert

    Montag bis Freitag: 08:30 bis 15:30 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag: 09:30-15:30 Uhr

    Fontanestraße 7
    Hinweis: Der Zugang erfolgt über Papenfeld 12
    42549 Velbert

Informationen für Haushaltsangehörige einer positiv getesteten Person 

Personen, die mit einer durch PCR-Test oder Coronaschnelltest positiv getesteten Person in einer häuslichen Gemeinschaft leben, müssen folgendes beachten:

Quarantänepflicht

Mehr Informationen zur Quarantäne erhalten Sie unter Was bedeutet Quarantäne.

Ausnahmen

Bei asymptomatischen Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen, kann eine Ausnahme von der Quarantänepflicht nach § 16 Absatz 1a der Corona-und-Quarantäneverordnung NRW in Betracht kommen.

Desweitere kann die örtliche Ordnungsbehörde im Einzelfall (in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt) Ausnahmen zulassen, zum Beispiel bei

  • vollständiger Absonderung innerhalb der häuslichen Gemeinschaft,
  • Abwesenheit der übrigen Haushaltsangehörigen,
  • bereits durchgemachter SARS CoV-2-Infektion.

Beschäftigte in Gesundheitsberufen, die bereits gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft sind und denen die Gabe der zweiten Impfdosis einer Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vor mindestens 14 Tagen erfolgt ist, dürfen bei Symptomfreiheit auch während der Quarantäne ihrer Berufstätigkeit nachgehen, wenn dies zur Sicherung der medizinischen Versorgung nach Feststellung des jeweiligen Arbeitgebers erforderlich ist. Der Arbeitgeber hat den Einsatz durch regelmäßige Testungen zusätzlich abzusichern.

Informationspflicht  

Sie müssen das Kreisgesundheitsamt sofort unter Nennung Ihres Vor- und Nachnamens, Ihres Geburtsdatums sowie Ihrer Wohnanschrift informieren

  • über den Beginn Ihrer Quarantäne
  • wenn Sie Krankheitszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten.

Unterbrechung der Quarantäne

  • Unterbrechen dürfen Sie die Quarantäne zur Durchführung eines Testes auf Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus, inklusive der erforderlichen Hin- und Rückfahrt (§ 16 Absatz 2 der Test-und-Quarantäneverordnung NRW). Ihre Quarantäne endet allerdings nicht mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses. Eine Verkürzung ist aufgrund des weiterhin bestehenden Ansteckungsverdachts nicht möglich.
  • Ein Verlassen der Wohnung ist selbstverständlich auch erlaubt, wenn dies zum Schutz von Leib und Leben zwingend erforderlich ist (beispielsweise bei einem Hausbrand, bei einem akuten medizinischen Notfall oder einer wesentlichen Verschlechterung der Corona-Symptomatik).
  • Sollte das Aufsuchen eines Arztes/einer Ärztin erforderlich sein, ist das zuständige Gesundheitsamt vorab darüber zu informieren.
Beendigung und Verkürzung der Quarantäne 
  • Die Quarantäne endet nach 14 Tagen gerechnet ab der Testung des positiv getesteten Haushaltsmitglieds (Primärfall), wenn keine Krankheitssymptome vorliegen beziehungsweise während der Quarantäne auftreten.
  • Die Quarantäne endet außerdem, wenn das positive Testergebnis des Primärfalls auf einem Coronaschnelltest beruht und der nach dem positiven Coronaschnelltest vorgenommene PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist.